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Donnerstag, Oktober 20, 2005

Die Saligen Frauen in Kärnten

"Die Saligen Sitze auf der Turia"

Von Rupertiberg führt ein Wanderweg durch den Turiawald nach Keutschach. Bevor man die Hochfläche erreicht, ist auf der linken Seite eine Felswand, an deren Südseite neun halbrunde Nieschen ausgemeiselt sind. Man hat den Eindruck, als seien Sitze aus der Felswand gehauen worden. Die Einheimischen nennen sie "sedlice" (Sitze - slowenisch). Das Volk erzählt, dass hier die Sitz-und Ruheplätze der 9 Saligen-Frauen waren. Diese Wesenwohnten an Felswänden und in Höhlen. Sie stiegen zuden Menschen herunter und arbeiteten beim Bauern wie tüchtige Mägde. Der Segen oder Unsegen eines Hofes hingen vonder Art- und Weise ab, wie sie von den Bäuerinnen behandelt wurden. Die wilden Frauen gaben mit lauter Stimme von der Höhe der Felsen den Bauern Anweisungen für die Ackerbestellung. Im Winter riefen sie den Bauern zu: "Sej baur bob" (Bauer säh Bohnen), obwohl der Schnee lag. Wer diese Anweisungen der Frauen befolgte, hatte reichlich Ernte. Den Leuten von Rupertiberg waren die Frauen wohlgesinnt gewesen. Kinder, die sich im Turiawald verirrt hatten, hatten sie wieder zurück gebracht. Als Dank dafür stelltendie Bäuerinnen des Nachts Milch vor die Tür und gaben ihnen Brot. In Notzeiten holten sich die Menschen Rat von den Saligen Frauen. Sie suchten sie bei ihren Sitzen auf. Eines Tages aber verschwanden die Helferinnen spurlos. Das also ist das Geheimnis der Saligen-Sitze. Heute wissen nur mehr ganz alte Leute von dem, was man sich früher darüber erzählt hat." geschrieben von Isabella Hallegger

Im Jahre 2000 wurden Bilder des Felsen, auf dem die 9 Saligen Sitze zu sehen sind, Shri Mataji gezeigt. Sie sagte "It looks like Shri Durga".


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