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Mittwoch, 25. Juni 2008

Rabindranath Tagores Vision



Weil die Sonne mir sagte: geh!
Ging ich und traff meine Leute
alle unterschiedlich und alle gleich.
Sie sagten das ist die Vision von Rabindranath Tagore
Vision ewigen Friedens und ewiger Freude

Wer mehr von solch schönen Gedichten und wunderbaren Fotos geniessen möchte, kann diesen Blog besuchen.

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Dienstag, 27. Mai 2008

Erfahrungen der Sahaja Yogis




Es war in 1991/92. Ich reiste mit Shri Mataji und stellte Ihr eine Frage, die mich beschäftigte: "Was ist die Linie, die Selbstrespekt vom Ego trennt?"
"Eine Person, die Selbstrespekt hat, hat kein Ego" antwortete Shri Mataji.
Mr G.K. D.

Wir möchen allen, die mehr über Shri Mataji und über die Erfahrungen der Sahaja Yogis wissen möchten diese tolle Homepage empfehlen (auf englisch).

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Donnerstag, 15. Mai 2008

Ein Geschenk an die Menscheit



Shri Mataji ist eine grossartige spirituelle Persönlichkeit. Sie reist seit fast 40 Jahren durch die ganze Welt, um den Menschen ihre Selbstverwirklichung zu schenken.

Die Selbstverwirklichung ist der Beginn einer inneren Transformation, die den Menschen zu seinem Selbst führt und ihm erlaubt sein eigener Meister zu werden. Sie ist somit das grösstmögliche Geschenk an die ganze Menschheit.

Auf dieser schönen Homepage kann man sich sowohl seltene Bilder von Shri Mataji anschauen wie auch Erinnerungen und Erlebnisse der Yogis durchlesen.




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Mittwoch, 21. November 2007

Kunst und ihre spirituelle Kraft


Dieser wunderschöne Blog zeigt Werke einiger Künstler aus verschiedenen Winkeln der Welt, die alle Sahaja Yoga praktizieren. Viele dieser Künstler haben bemerkt, dass sich ihre Kunst nach Erhalt der Selbstverwirklichung zu verändern begann; sie fanden neue Inspiration und ihr Verständnis der unterschiedlichsten Aspekte und Prinzipien der Kunst wurde viel tiefer.


Sie werden die Diversität, der hier präsentierten Werke bemerken. Das spiegelt vielleicht die kulturelle, religöse und individuelle Diversität wider, die man in Sahaja Yoga beobachten kann. Sahaja Yogis haben die Erfahrung der Vibrationen gemacht, das Gefühl einer kühlen Brise über den Handflächen, wenn etwas der Wahrheit entspricht und die Seele nährt. Ihre Kunst kann man nicht mit dem Verstand beurteilen, sondern mit dem Herzen. Die Art wie Sahaja Yogis die Kunst erfahren, transformiert die üblichen intelektuellen Werkzeuge der Kritik.

Das Wissen über die kühle Brise und ihre inspirierende Kraft, kann man in vielen religösen Skripten finden, doch ist dieses Wissen in unseren Zeiten zum grössten Teil in Vergessenheit geraten. Die Kraft wurde "Rauh" auf hebräisch oder in muslimischen Texten gennant und in anderen Traditionen nannte man sie "die kühle Brise des Heiligen Geistes".
Die Idee, dass Kunst zu einer spirituellen Erfahrung werden kann ist populärer als man vermuten könnte. Das einzige Ziel der Buddhistischen Kunst - Zen - ist einen Zustand zu erreichen, der als "Yugen" (Mysterium) bezeichnet wird.

Der berühmte russische Künstler, Wassily Kandinsky, schrieb in seinem Buch "Über die spirituelle Kunst": "All die unterschiedlichen Bilder erfüllen, wenn sie wirkliche Kunst sind, einen einzigen Zweck: den Spirit zu nähren".


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Dienstag, 06. November 2007

Sufismus



Heuer feiern die Sufis den 800 jährigen Geburtstag von Rumi (Mevlana), der in Balkh (Stadt in Afghanistan- damals Persien) geboren wurde und laut Sri Matajai eine realisierte Seele ist. In den USA erobern Rumis Gedichte der universellen Liebe die Herzen von tausenden Amerikanern.

Über Jahrhunderte hinweg haben traditionelle Sufis in islamischen Ländern ihre Lehre in einen engen Zusammenhang mit den islamischen Traditionen gebracht.
Der Sufismus hat sich vor allem ab dem Auftreten des Propheten Mohammed zu seiner vollen Blüten entfaltet.


Etymologisch ist unklar, ob das Wort Sufi von arabisch sufà “Schurwolle“, das auf wollene Gewänder hinweist, oder von safaà “rein“, stammt. „Rein“ meint in diesem Zusammenhang gereinigt von Unkenntnis bzw. Unweisheit, Aberglaube, Egoismus und Fanatismus, so wie frei von Beschränkungen durch die soziale Schicht, politische Überzeugung, Rasse oder Nation.

Der Weg des Sufis folgt vier Stufen, die auf die Prägung aus dem indischen Raum verweisen:
Stufe: Auslöschen der sinnlichen Wahrnehmung
Stufe: Aufgabe des Verhaftetseins an individuelle Eigenschaften
Stufe: Sterben des Egos
Stufe: Auflösung in das göttliche Prinzip

Das oberste Ziel der Sufis ist, Gott so nahe zu kommen wie möglich und dabei die eigenen Wünsche zurrückzulassen. Dabei wird Gott bzw. die „Wahrheit“ als der „Geliebte“ erfahren. Der Kern des Sufismus ist demnach die innere Beziehung zwischen dem „Liebenden“ (Sufi) und dem „Geliebten“ (Gott).
Durch die Liebe wird der Sufi zu Gott geführt, wobei der Suchende danach strebt, die Wahrheit schon in diesem Leben zu erfahren, und nicht erst auf das Jenseits zu warten.

Das spiegelt sich klar im Prinzip „zu sterben bevor man stirbt“ wider, das überall im Sufismus verfolgt wird.

Hierzu suchen die Sufis, die Triebe der niederen Seele bzw. des tyrannischen Egos so zu bekämpfen, dass sie in positive Eigenschaften umgeformt werden
Auf diese Weise kann man einzelne Stationen durchlaufen, deren höchste die „reine Seele“ ist:
Scharia (islamische Gesetz)
Tariqua (der mystische Weg)
Haqiqa (Wahrheit)
Marifa (Erkenntnis)

Die Sufis sehen diese Stationen auch als „Türen“ auf dem Weg zu Gott, wobei man aber erst eine Tür durchschritten haben muss, bevor man daran arbeiten kann, die nächste in Angriff zu nehmen.

Im Sufismus wird oft das Symbol der Rose gebraucht. Diese stellt die oben genannten Stufen auf dem Weg eines Derwischs folgenderweise dar: Die Dornen stehen für die Schari'a, das islamische Gesetz, der Stängel ist Tariqa, der Weg. Die Blüte gilt als Symbol für Haqiqa, der Wahrheit, die schließlich den Duft, Ma'rifa, die Erkenntnis, in sich trägt.

Hierbei lässt sich folgende Sichtweise der Sufis erkennen: Die Dornen schützen den Stängel, ohne sie könnte die Rose leicht von Tieren angegriffen werden. Ohne den Stängel haben die Dornen alleine aber auch keinerlei Bedeutung; man sieht hier also deutlich, dass die Sufis Schari'a und Tariqa unbedingt als zusammengehörig betrachten. Der Stängel ohne Blüte wäre nutzlos, und auch eine Blüte ohne Duft hätte keinen Zweck. Der Duft alleine ohne die Rose hätte aber ebenfalls keine Möglichkeit zu existieren.

Der Mittelpunkt der sufischen Lehre ist die Liebe, die immer im Sinne von Hinwendung zu Gott zu verstehen ist.
Jesus von Nazaret wird im Islam als der Prophet der Liebe gesehen. Deshalb wird er oft auch als der Prophet der Sufis bezeichnet.
Einwichtige Bestandteil des Sufismus sind die Lehrgeschichten, die immer wieder erzählt werden. Es handelt sich oft um scheinbar einfache Geschichten, deren tiefere Bedeutung für den Derwisch (=Sufi) sehr fein und tiefgründig sein können. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Sufismus sind die Lieder, in denen die Namen Gottes rezitiert werden, oder die Liebe zu Gott bzw. zum Propheten Mohammed besungen werden.

Einer der bemerkenswerten Sufis und Dichter war Fariduddin Attar. (geb. 1136, gest.: 1221)
Bevor er zum Sufismus findet, ist er Besitzer einer Drogerie, daher sein Rufname Attar (=“der Drogist“). Eine ergänzende Deutung seines Namen ist, dass er als Arzt tätig war.
Eines der berühmten seiner 114 Werke ist das Mantiq uttair („die Vogelgespräche“).
Dieses Epos berichtet von 30 Vögeln, die eine Reise durch 7 Tälern zum Vogelkönig, dem Simurgh, unternehmen. Letztendlich erkennen die Vögel im König ihre eigene Identität.

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Mittwoch, 19. September 2007

Die Gesichter des Virata


Wir möchten Euch alle zum Donnerstagprogramm in die Hackengasse einladen.
Das Programm "Die Gesichter des Virata" ist unterschiedlichen Kulturen gewidmet. Sogar mit erheblichen Unterschieden zwischen den einzelnen Traditionen und ihren Erscheinungsbildern, glauben wir, dass die Welt ein integrierter Körper ist. Eins der Ziele von Sahaja Yoga ist es das spirituelle Erbe aller Kulturen wieder zu vereinen. Über andere zu lernen, heisst über sich selbst zu lernen.
20.09 - Die Qualitäten des Vishuddhi Chakras am Beispiel der Indianer Nordamerikas

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Montag, 17. September 2007

Fatima, Maria und das weibliche Gottesbild im Islam

Hand der Fatima von kralicak

Al Rahmin

Im innersten Wesenskern der islamischen Philosophie kennt man die Vision der göttlichen Mutterschaft. In der ersten Sure des Korans, der Fatiha, welche von Millionen Muslimen fast täglich rezitiert wird, wird Gott als Al Rahmin, als gnadenvoll und barmherzig verehrt. Rahmin stammt von dem arabischen Wort für „Gebärmutter“ ab und steht auch für „Matrix“. Das arabische Wort für „Gnade“ ist ein weibliches Attribut und dadurch werden Muslime ständig daran erinnert, dass Gott sowohl weiblich als auch männlich sein kann.

Das Zitat von Prophet Mohamed „Das Paradies liegt zu den Füßen der Mutter“ ist ein direkter Hinweis auf die göttliche Urmutter. Shri Mataji hat im September 2006 in London zum Ausdruck gebracht, dass niemand anderer als Shri Fatimah jene Mutter ist, von der Shri Mohamed gesprochen hat. Mohamed habe sehr klar darauf hingewiesen, dass der Weg zum höchsten Bewusstsein über den weiblichen Gottesaspekt erreicht werden kann. In den Hadith können wir über Fatimah folgendes lesen: Mohamed bezeichnete Fatimah als göttliches Wesen und prophezeite: Allah, der Allmächtige ist erfreut, wenn Fatimah erfreut ist, und er ist erzürnt wenn Fatimah erzürnt wird.

Die Botschaft des Verzeihens

Mohamed war dafür ein lebendes Beispiel; er stellte sein immense Kapazität zu verzeihen unter Beweis, indem er immer wieder die unglaublichsten Greueltaten, die seine Feinde gegen ihn und seine Familie begangen hatten, verzieh.

Shri Maria

Überraschend ist auch der starke Bezug Mohameds auf Shri Maria,
die Mutter von Christus im Koran. Mohamed sah in Shri Maria ein lebendes Beispiel von Reinheit und Heiligkeit. Neuere Kommentare im Koran beschreiben Shri Maria als intervenierende Kraft zwischen Allah und den Menschen. Diese intervenierende Kraft ist durch Gnade, Verzeihen, Süße und Bescheidenheit Gottes in der Verkörperung der Liebe Allahs gekennzeichnet.

Ein Gedicht der Sufi über Gott als Mutter

Kein Gesicht dieser Erde vermag
Deine Schönheit zu übertreffen

Wohin ich auch gehe,
Ich trage ständig dein Antlitz in meinem Herzen
In Zeiten der Mutlosigkeit, weiß ich,
In Erinnerung Deines Antlitzes
wird mein Geist sich tausendfach erhöhen

Deine Ankunft kennzeichnet die Blütezeit des Universums
Große Mutter, größten Segen ergießt du über mich
Am Tag des letzen Gerichtes
Wer weiß ob ich zum Himmel aufsteige
Wo immer ich hingehe, bitte bleibe für immer in mir.

Franz

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Dienstag, 05. Juni 2007

Der andere Buddha



Ich musste das mit Euch teilen.
Das ist ein Bild von einem mexikanischen Maler namens Octavio Ocampo. Das Bild heißt einfach Buddha. Von der Ferne sieht man einfach nur das Gesicht. Wenn man aber das Bild näher betrachtet, sieht man erst, woraus dieses besteht: Die Ohren sind Shri Ganesha und Shri Kalki, die Unterlippe, eine Lotusblüte, in seinem Sahasrara sieht man den Baum des Wissens und den Heiligen Geist, am Kinn, die Schüler in Namaskar, oben im Himmel noch mehr Gesichter usw.

Ich finde es einfach unglaublich.

Tassos

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Dienstag, 17. April 2007

Neue Erkenntnisse über das Ego


Es ist als würde man auf der Bühne der Welt stehn.
Man will sich ausdrücken, kann es aber nicht!
Und da ist auch noch dieses ständige Einsagen,
das dir ständig einflöst was du tun und sagen sollst.
Und dann irgendwann ist es genug.
Du machst die Tür zu deinem Kopf auf, und nimmst es heraus.
Du legst es auf den Tisch und schlägst mit der Faust darauf.
Du nimmst den Hammer und klopfst darauf.
Du wirfst es auf den Boden und trittst mit dem Fuß darauf.
Du springst mit beiden Füssen drauf.
Du legst es auf die Strasse und lässt die Autos darüber rollen.
Du legst es auf die Schiene und lässt den Zug darüber rollen.
Und dann, und dann nimmst du es und wirfst es in die tiefste Stelle des Meeres.
Ha, denkst du, ich habe gesiegt.
ICH BIN DER GRÖSSTE!

Reinhold

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Freitag, 06. April 2007

In der Glaskugel


Als Bildermensch ist man visuell orientiert und so kann man manchmal in Irrtümer laufen und von Trugbildern fasziniert sein, jedoch fallen einem manchmal auch Perlen der Weisheit in Form von Bildern zu, wie man sie kaum je hätte erwarten duerfen. Dieses Bild ist so eines. Als ich es sah, hat es Klick gemacht und ich wusste sofort: Eine wunderbare Bildmetapher. Manchmal sagen Bilder eben mehr als Worte.

Die riesige weite Welt die sich jenseits der Glaskugel von Horizont zu Horizont erstreckt, ist die "kosmische Realität" jenseits des Mentalen. Sie ist normalerweise nicht wirklich erfassbar, dringt aber ab und zu verschommen durch. Nun kommt der Trick mit der Glaskugel. Das Ego (=Glaskugel) tritt auf den Plan und zeigt uns eine Glaskugel, durch die wir die Welt sehen können. Sie ist zwar verzerrt, viel kleiner und steht dazu noch auf dem Kopf, aber hey, was solls? Es ist meine Welt.

Und so nehmen wir die Welt durch die Glaskugel wahr und sagen uns: "Ja, so ist unsere Welt." und geben uns mit diesem begrenzten, verzerrten Ausschnitt zufrieden. Wenn wir meditieren, dann durchdringen wir die Glaskugel wie ein Seher (oder "Wahrsager"?), der die Wahrheit sieht, und wir erkennen auf einmal die ganze Wahrheit, das ganze Sein, ohne jeglichen störenden und verzerrenden Filter.

Wenn wir uns das nächste mal aufregen, ist es gut zu wissen, das wir uns dabei nur um eine Illusion bemühen. Die Wahrheit ruht dahinter.

Bjoern

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