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Sonntag, 18. März 2007

Stilleübungen für Kinder


Selbst kleine Kinder sind heute häufig eingebunden in einen oft hektischen Alltag mit vielen neuen Reizen, Verpflichtungen und Terminen. Außerdem wird die kindliche Fähigkeit, ganz in Harmonie mit sich und dem Augenblick zu sein, im Laufe der Zeit durch die natürliche Entwicklung des Geistes überlagert. Um all dem gewachsen zu sein, brauchen Kinder immer wieder ausreichend Zeit zum Entspannen, Spielen und Träumen. Das einfache und spielerische Hinführen der Kinder zu erholsamen Ruhephasen, zu Streßabbau, zu bewußtem Wahrnehmen ihres Selbst und ihrer Umwelt, und damit die Förderung ihrer Kreativität und Konzentration, ist Ziel der Stilleübungen.

Die Kinder lernen, dass sie nicht unentwegt beschäftigt und unterhalten werden müssen und beginnen Ruhe als etwas Wohltuendes und Heilsames zu empfinden. Während der Stilleübung entspannen sich Körper und Geist. Wenn die Kinder körperlich zur Ruhe kommen, kann sich auch ihr Geist entspannen. In dieser Ruhephase baut die Seele Stress und Angst ab. Sobald alte Ängste nicht mehr wirken, lösen sich Denk und Wahrnehmungsblockaden auf, die Kinder werden innerlich frei. Sie achten mehr auf ihre innere Stimme.

Die Meditation ist die Fortsetzung der Stilleübung. In der Meditation wechseln Stillephasen mit Gesängen, Klatschen und pantomimischen Darstellungen des Gesungenen, um dem Bewegungsbedürfnis der Kinder Raum zu geben. Im Wesentlichen wird die Meditation im Sitzen auf dem Boden ausgeführt. Die Kinder meditieren gerne, denn es wird kein Kind gegen seinen Willen gezwungen an den Meditationen teilzunehmen. Ziel der Meditationen ist es, den Kindern den Reichtum und die Vielfalt religiöser und kultureller Traditionen zu zeigen und ein Interesse an individuellem und gemeinsamen spirituellen Erleben zu erwecken.

Nach Beenden der Stilleübung bzw. Meditation werden mit den Kindern ihre Empfindungen während der jeweiligen Übung reflektiert.

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