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Montag, 08. Oktober 2007

Malen und Dichten zur Musik mit Marc Andeya-Trefny

Wieder einmal darf ich alle Malinteressierten unter euch herzlich zu einem neuen Volkshochschul-workshop einladen.

Wann?
Fr., 19.10./Samstag, 20.10. Der Kurs beginnt am Freitag, (18 bis 21 Uhr) und wird am Samstag fortgesetzt (bis 17 Uhr).

Wo?

VHS Wien-West, 1080 Wien, Schmidg.18, 2. Stock (Kurs Nr. A1031)

Nachdem wir uns gemeinsam mit einem Musikstück auseinandergesetzt haben, verfasst jeder Teilnehmer unter dem Eindruck dieser Klänge ein kurzes Gedicht. In Verbindung mit Musik ist dies überraschend einfach. Dann lassen wir uns von unserer selbst geschaffenen Synthese aus Musik und Poesie inspirieren, um ein Bild zu malen. Keine Vorkenntnisse notwendig! Malkleidung bitte mitbringen! Material (Farben, Pinsel, Paletten Malkartons/Leinwände, etc.) wird bereitgestellt.

Materialkosten:
11 €/ Person.Kursgebühr: 76€ (exkl. Material)

Anmeldungen
bitte bis spätestens 18. Oktober bei:VHS WienWest 1060, Damböckgasse 4, Tel. 01/586 55 77 0, Fax. 01/581 30 95, oder Schmidgasse 18, Tel. 402 29 22. Hier erfahrt Ihr auch die genauen Zeiten.

Mit den allerherzlichsten Grüßen, euer Marcandeya

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Freitag, 06. April 2007

In der Glaskugel


Als Bildermensch ist man visuell orientiert und so kann man manchmal in Irrtümer laufen und von Trugbildern fasziniert sein, jedoch fallen einem manchmal auch Perlen der Weisheit in Form von Bildern zu, wie man sie kaum je hätte erwarten duerfen. Dieses Bild ist so eines. Als ich es sah, hat es Klick gemacht und ich wusste sofort: Eine wunderbare Bildmetapher. Manchmal sagen Bilder eben mehr als Worte.

Die riesige weite Welt die sich jenseits der Glaskugel von Horizont zu Horizont erstreckt, ist die "kosmische Realität" jenseits des Mentalen. Sie ist normalerweise nicht wirklich erfassbar, dringt aber ab und zu verschommen durch. Nun kommt der Trick mit der Glaskugel. Das Ego (=Glaskugel) tritt auf den Plan und zeigt uns eine Glaskugel, durch die wir die Welt sehen können. Sie ist zwar verzerrt, viel kleiner und steht dazu noch auf dem Kopf, aber hey, was solls? Es ist meine Welt.

Und so nehmen wir die Welt durch die Glaskugel wahr und sagen uns: "Ja, so ist unsere Welt." und geben uns mit diesem begrenzten, verzerrten Ausschnitt zufrieden. Wenn wir meditieren, dann durchdringen wir die Glaskugel wie ein Seher (oder "Wahrsager"?), der die Wahrheit sieht, und wir erkennen auf einmal die ganze Wahrheit, das ganze Sein, ohne jeglichen störenden und verzerrenden Filter.

Wenn wir uns das nächste mal aufregen, ist es gut zu wissen, das wir uns dabei nur um eine Illusion bemühen. Die Wahrheit ruht dahinter.

Bjoern

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Donnerstag, 05. April 2007

Jalal-ad Din Rumi - der erleuchtete Poet




"Was ist dieser Sinn, Oh Moslems: »Weil ich mich selbst nicht kenne.« Weder bin ich Christ, Zarathustrier, oder Moslem; Ich bin kein Orientale noch Abendländer, in keinem Land und auf keiner See: Nicht aus der Natur, noch aus dem Himmel: Nicht von Indien, China, Bulgarien oder Saqsin, Nicht aus dem Iraq, noch aus dem Land Khorasan. Mein Ort ist alokal: Mein Zeichen ist kein Zeichen. Ich habe keinen Körper und kein Leben: Weil ich vom Leben des Lebens bin. Ich habe Dualität überwunden: Ich habe die zwei Welten als EINE gesehen: Ich bitte EINEN, ich weiß EINEN, ich sehe EINEN, Ich rufe EINEN." (aus dem Divan-i-Shams-i-Tabriz.)

Die Liebe ist das Wasser des Lebens.
"Alles andere als die Liebe für den allerschönsten Gott ist eine Qual für jede Seele, auch naschen aus dem Zuckerpott. Was ist die Qual der Seele dann? Zum Tode vorzudringen, nicht vergebens, ohne dass man dabei dann, Besitz ergreift vom Wasser des Lebens."

"Wir sind wie die Flöte, und die Musik in uns ist von Dir. Wir sind wie die Berge und das Echo in uns ist von Dir. Wir sind wie die Schachfiguren beschäftigt mit Sieg und Fall: Unser Sieg und unsere Niederlage ist von Dir, O Du, dessen Werte erreichbar sind. Wer sind wir, O Du Seele aller Seelen, dass wir neben Dir bleiben sollen? Wir und unsere Existenzen sind wirklich Nicht-Existenz. Du bist das absolute Sein das das Vergängliche offenbart. Wir sind alle Löwen, jedoch Löwen auf einem Plakat: Von Zeit zu Zeit hetzen sie vorwärts gemäß dem Winde. Ihre Vorwärts-Jagd ist sichtbar, aber der Wind ist es nicht: Möge das, was nicht sichtbar ist, uns nicht im Stich lassen! Unser Wind, durch den wir bewegt werden und unser Sein sind Deine Gabe; unsere ganze Existenz, die uns in das Sein gebiert, ist von Deiner Gabe."


Die UNESCO ernannte das Jahr 2007 zum „Jahr des Rumi“. So soll dem 800th Geburtstag des berühmten Philosophen und mystischen Poeten Jalal-ad Din Rumi Ehre erwiesen werden. Rumi ist eine herausragende spirituelle Persönlichkeit, bekannt für sein Bestreben den Frieden und die Liebe zu verbreiten. Er ist auch der Gründer des Ordens der Mawlawi Sufi, besser bekannt als die „tanzenden Dervishe“. Sein Name Mawlana Jalal-ad Din Muhammad Rumi bedeutet wörtlich „Die Majestät der Religion“ (Jalal steht für Majestät und Din für Religion).

Rumi wurde am 30 September 1207 in Tajikistan in eine Familie gelehrter Theologen hineingeboren. Sein Vater Baha al-Din Walad, war religöser Gelehrter und Sufi. Als die mongolische Invasion Zentralasien überschwemmte, zog er mit seiner Familie gen Westen. Auf dem Weg traf der noch sehr junge Rumi den damals sehr bekannten Sufi Farid-al Din, dessen Nachfolger in der poetischen Tradition der Sufis er werden sollte. Als der alte Sufi den Vater, gefolgt von seinem Sohn, kommen sah, soll er gesagt haben: „Hier kommt das Meer gefolgt vom Ozean“.

Die Familie besuchte Mekka, zog weiter durch Anatolien und liess sich schliesslich in der türkischen Stadt Konya nieder. In dieser Stadt hat Rumi den Rest seines Lebens verbracht, wunderbare Gedichte geschrieben und die Inspiration für den Dervishentanz gehabt. Er wurde wie sein Vater religiöser Gelehrter und Sufi. Aber es war das Treffen mit dem mysteriösen Sufi Shams-al Din, das seinen Geist mit Liebe entflammte und ihn zu einem unvergleichbaren Poeten der Göttlichen Liebe und Erleuchtung machte. Rumi verfasste Mathnawi und Divan i Shams, zwei monumentale, der Gnosis gewidmete Werke, die die spirituelle und Literaturlandschaft der Türkei und Persiens verändert haben.

Rumi starb am 17 Dezember 1273. Angehörige von fünf unterschiedlichen Glaubensbekenntnissen folgten seiner Totenbahre. Diese Nacht wurde Sebul Arus genannt – die Nacht der Union. Rumi war einer der universellsten islamischen Heiligen und wurde auch im Westen bekannt. Das Licht seiner Lehren erleuchtete viele Herzen.

Quelle: das Licht der SY

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Dienstag, 27. März 2007

Kulinarische Lesung "Der Frühling Ruft"

flickr

"Der Frühling Ruft"
Heiteres und Besinnliches zum Auftakt des Frühlings.

Reinhardt Winter liest Texte und Gedichte von J.W. Goethe, H. Hesse u.a.

Die ARCO Küche von Susanne Perauer und Elisabeth Knava bietet leichte und bunte Gerichte zum Wohlfühlen.

Eintritt 7,-

Donnerstag, 29.März, um 19:30
Einlass und Küche ab 18:30 Uhr!!!

Reservierung Erforderlich:
Tel. 06991 713 83 22 oder
online: www.arco-wien.at

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